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Fotografische Ziele

Meine Ziele

Durch vielfältige Ausrichtungen bin ich noch nicht soweit, mich mit nur einem Thema oder einer Darstellungsart zu beschäftigen. Für mich bedeutet diese Veröffentlichung eine Möglichkeit, mich immer wieder durch die Betrachtung einzelner Fotos inspirieren zu lassen, an einer bestimmten Stelle weiter zu arbeiten, bis sich die gestalterische Identität erkennen lässt. Für mich sind Trends zu "Fläche", "Linie" und "Struktur" und ein Hang zum Purismus oder Minimalismus sind schon gut zu erkennen. Fotos sollen möglichst einen grafischen Charakter haben.

In diesem Zusammenhang ist die Empathie des Betrachters angesprochen (... sich also in den Fotografen hinein zu versetzen ...) und damit ist beispielsweise die Frage verbunden: "was haben Sie sich dabei gedacht? ". Diese Fragestellung finde ich zumindest ist sehr spannend, inspirierend und anregend. Gleichermaßen bedeutet dies aber auch, sich nicht nur ausschließlich mit den fotografischen Ergebnissen auseinander zu setzen, sondern auch mit dem Hintergrund des Bemühens des Fotografen, die dargestellten Ergebnisse bewusst herbeigeführt zu haben.

Mir kommt auch darauf an, eigene Aufgabenstellungen klar zu verdeutlichen. Um was ging es eigentlich? Sind es Aufgabenstellungen, die von einer externen Stelle für mich eine Herausforderung dargestellt haben oder sind es Aufgabenstellungen, die aus dem eigenen Antrieb heraus selbst definiert worden? Jeder Fotograf hat vermutlich seinen eigenen Motor, der ihn antreibt, bestimmte Fotos in seiner eigenen spezifischen Art zu erstellen oder sie zusätzlich auch noch in einer bestimmten Form zu präsentieren oder auszuarbeiten.

Meine Kreativität wird gefördert, wenn die Ergebnisse der Bemühungen von Applaus/Zustimmung gekrönt sind. Dies ist wohl allzu menschlich. Eine Analogie zu Schauspielern / darstellenden Künstlern lässt sich anführen. Fotografie lässt sich sicherlich demzufolge als eine bestimmte Art der Kommunikationsorientierung von Menschen einordnen. Das Thema von "Sender " und "Empfänger ".

Doch alles hat seine Zeit. Der jeweils aktuelle Zeitgeschmack drückt sich u.a. im gesellschaftlichen und künstlerischen Verständnis von Kunst aus und diese "Mode" wandelt sich leider immer schneller. Heute aktuell, morgen vergessen / uninteressant oder auch "SUPER". Was immer bleiben wird ist "Zeitlose Qualität ". Die Frage wird immer mit Vergangenheitsbezug beantwortet.

Einige Fragestellung, die mir bei der Erstellung meiner Fotos einfallen: Ist das - was ich gerade mache - ein kreativer Ansatz, ist es ein dokumentarischer Ansatz, ist es ein reproduzierender Ansatz, ein ästhetischer Ansatz, ein provokanter Ansatz, ein grafischer Ansatz, ein handwerklicher Ansatz oder gibt es noch andere persönliche Ansätze?

Abbildungen wirken auch durch ihre Größe. Triviale und "hochkünstlerische" Fotos werden hochgestuft / abgestuft durch die Ausgabegröße und das Arrangement. Ich werde mich noch damit beschäftigen müssen, mit dem richtigen Format umzugehen.

Erneut: Alles hat seine Zeit und was noch wichtiger ist- meine ich-, im künstlerischen Bereich muss jeder zu sich selbst finden unabhängig von der Meinung anderer. Dies steht nicht im Widerspruch zur Akzeptanz von Kritik und dem Lernen von anderen Fotografen.

Das sind Bilder, die bei internationalen und bei nationalen Wettbewerben eine "Accepted" Bewertung oder Urkunden erreicht haben.

Internationale Annahmen 2015