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aus der Dunkelkammer ...

Die sw-Fotos haben- obwohl sie bereits über 40 Jahre alt sind, immer noch einen eigenen Reiz. Die Qualität hing damals sehr von der Art der Negativentwicklung ab. Das grobe Korn war beabsichtigt.
Die Fotos sind Originalnegative, die nur eine leichte Korrektur (Fleckenentfernung) bekommen haben.

Rückblicke

Vor ca. 50 Jahren war ein Foto wirklich noch ein Foto, ein Abbild der Realität. Es wurde kaum retuschiert, vielleicht abgewedelt oder nachbelichtet. Leichte Korrekturen wurden mit Pinsel und einer speziellen Flüssigkeit auf den Negativen vorgenommen.

Meist wurden sw-Filme benutzt, Farbfilme oder Dias. SW-Filme konnte man selbst entwickeln, bei Farbfilmen ging das in der Regel nicht, von Diaentwicklung ganz zu schweigen.

Viele Fotoamateure konzentrierten sich daher auf die sw-Entwicklung der Negativfilme. Die Chemikalien wurden gemischt, die Länge der Entwicklung per Hand wurde variiert. Meterware von Negativfilmen ermöglichten, auch weniger Fotos als auf einem 36er Film zu machen und durch die speziellen Entwicklungsprozeduren die gewünschte Bildqualität erreichen zu können.

Und manchmal waren doch kleine Streifen oder Flecken auf den Negativen. "Wegstempeln" ging nicht.

Die Nächte waren meist sehr kurz.

Eines haben die etwas älteren Fotobegeisterten wohl nicht verloren: Die Suche und die Ungeduld, Motive oder Bildaussagen zu finden.